Die Stimme aufnehmen (04) Die Aufnahmepegel(40 Mal gelesen)


In der obigen Abbildung: links eine Referenzskala eines hochwertigen Vorverstärkers mit einem Clipping-Pegel von +26 dB über dem Referenzwert von 0 dB; rechts ein schematisches Diagramm, das die durchschnittliche Leistung von Vorverstärkern in drei Qualitätsstufen veranschaulicht: Mit sinkender Qualität wird eine Verringerung des nutzbaren Dynamikbereichs deutlich, bedingt durch eine Absenkung der Verzerrungsschwelle und eine Anhebung der Rauschschwelle. Zudem weisen Vorverstärker geringer Qualität bei hohen Verstärkungsstufen oft langsame Transienten und eine harmonische Sättigung von geringer Qualität auf.

Die Aufnahmestufen

Was die Aufnahmepegel der Stimme betrifft, liegt der entscheidende Faktor vor allem in der Fähigkeit des Vorverstärkers, die Audioqualität im Bereich der harmonischen Sättigung zu optimieren:

  • Für Gesang im klassischen und opernhaften Bereich sowie in allen Fällen, in denen perfekte Klarheit und Klangtreue gefragt sind, lassen sich in der Regel die besten Ergebnisse mit einem hervorragenden, transparenten Vorverstärker erzielen, bei dem die höchsten Spitzenwerte unterhalb des Clipping-Punkts gehalten werden, mit einer Reserve von mindestens 6 dB.
  • Wenn Sie eine Sprachquelle der oben genannten Art mit einem Vorverstärker mit Klangfärbung aufnehmen müssten, wäre es generell ratsam, einen größeren Abstand zum Clipping-Punkt einzuhalten, beispielsweise 12 dB oder sogar mehr;

HINWEIS

Tatsächlich hängt dies von den Eigenschaften des Vorverstärkers ab: Es gibt Modelle, die den Klang bei jeder Lautstärke verfälschen, und solche, die hingegen bis auf wenige dB vor dem Clipping-Punkt neutral bleiben; die obige Angabe dient lediglich als Richtlinie.

  • Bei Gesang in den Bereichen Pop, Rock, Funk und Dance erzielt man im Allgemeinen die besten Ergebnisse mit einem hervorragenden, klanglich charakteristischen Vorverstärker, wobei darauf zu achten ist, den Gain je nach den spezifischen klanglichen Anforderungen mehr oder weniger in den Bereich der tatsächlichen Sättigung zu regeln (der von Vorverstärker zu Vorverstärker variiert), um so ein Gleichgewicht zwischen folgenden Faktoren zu finden:
  1. Entschlossenheit und Intensität einerseits
  2. Weichheit und Klarheit einerseits, andererseits

Weitere Informationen zu Audioaufnahme, -bearbeitung und digitalem Tuning

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